• Portionen4 Portionen (als Beilage)
  • Vorbereitung25 Min.
  • Kochzeit0 Min.
  • Passt auch alsVorspeise

Zutaten

  • 60 g feiner Bulgur
  • 100 ml heiĂźes Wasser
  • 3 Paradeiser (ca. 300 g)
  • 2 Bund glatte Petersilie (ca. 120 g Blätter)
  • ½ Bund Minze (ca. 15 g Blätter)
  • 2 Jungzwiebeln
  • 4 EL Zitronensaft (ca. 1½ Zitronen)
  • 4 EL Olivenöl, nativ extra
  • Salz, Pfeffer

Taboulé ist ein Salat aus der arabischen und speziell der libanesischen und syrischen Küche. Bei uns wird er auch als Petersiliensalat, Couscous-Salat oder Bulgursalat bezeichnet. Die türkische Variante nennt sich Kısır. Wenn alles fein genug geschnitten ist, ergibt Tabouleh eine zusammenhängende Masse, die auf einem Römersalatblatt oder einem Stück Fladenbrot liegen bleibt. Das ist die traditionelle Art es zu essen.

Zubereitung

  1. Bulgur in eine Schüssel geben, das heiße Wasser darübergießen, zudecken und 20–30 Minuten quellen lassen. Er soll die Flüssigkeit vollständig aufnehmen und weich, aber nicht matschig sein.
  2. In der Zwischenzeit die Kräuter waschen: Petersilie und Minze in eine große Schüssel mit kaltem Wasser tauchen, kräftig bewegen, kurz stehen lassen und dann herausheben (nicht abschütten — der Sand bleibt unten). Wasser wechseln und ein zweites Mal wiederholen. Anschließend gründlich trockenschleudern oder in ein Geschirrtuch wickeln und ausschütteln.
  3. Paradeiser waschen, den Stielansatz herausschneiden und in kleine WĂĽrfel schneiden. Die WĂĽrfel in ein Sieb ĂĽber eine SchĂĽssel geben und den austretenden Saft auffangen. Den Saft zum gequollenen Bulgur gieĂźen und untermischen.
  4. Von der Petersilie die dicken Stängel abschneiden und wegwerfen, die feinen Stiele darfst du mitverwenden. Kräuter in kleinen Portionen zusammenschieben und mit einem scharfen Messer fein schneiden — nicht so lange wiegen, bis eine Paste entsteht. Minzblätter von den Stängeln zupfen und ebenso schneiden.
  5. Jungzwiebeln waschen und samt dem zarten GrĂĽn in feine Ringe schneiden.
  6. Kräuter, Paradeiserwürfel und Jungzwiebeln zum Bulgur geben. Zitronensaft und Olivenöl darübergeben und alles locker vermengen.
  7. Salzen und pfeffern, 10 Minuten ziehen lassen und dann noch einmal abschmecken. Salz zieht Wasser aus den Paradeisern, deshalb kommt es erst zum Schluss — und nach der Ziehzeit fehlt meist noch eine Kleinigkeit Zitrone oder Salz.

Varianten

Als Hauptgericht

Mit Kichererbsen

Eine Dose abgespülter Kichererbsen direkt unterheben – dann wird aus der Beilage ein Hauptgericht. Was der Bulgur nicht mitbringt, ist nennenswert Eiweiß; dafür sind die Kichererbsen der bessere Griff als mehr Getreide, und Dose auf, abspülen, unterheben ist auch nicht mehr Arbeit als eine zweite Portion Bulgur einweichen.

Die westliche Fassung

Mit doppelt Bulgur

Die doppelte Menge Bulgur (120 g, entsprechend 200 ml Wasser) und etwas mehr Zitrone, Öl und Salz – sonst schluckt das Getreide alles und es wird trocken und fad. Dann ist es nicht mehr die klassische levantinische Version, sondern die westliche Getreidesalat-Variante: sättigend, milder im Geschmack und als Ein-Schüssel-Essen völlig in Ordnung.