Taboulé ist ein Salat aus der arabischen und speziell der libanesischen und syrischen Küche. Bei uns wird er auch als Petersiliensalat, Couscous-Salat oder Bulgursalat bezeichnet. Die türkische Variante nennt sich Kısır. Wenn alles fein genug geschnitten ist, ergibt Tabouleh eine zusammenhängende Masse, die auf einem Römersalatblatt oder einem Stück Fladenbrot liegen bleibt. Das ist die traditionelle Art es zu essen.
Zubereitung
Bulgur in eine Schüssel geben, das heiße Wasser darübergießen, zudecken und 20–30 Minuten quellen lassen. Er soll die Flüssigkeit vollständig aufnehmen und weich, aber nicht matschig sein.
In der Zwischenzeit die Kräuter waschen: Petersilie und Minze in eine große Schüssel mit kaltem Wasser tauchen, kräftig bewegen, kurz stehen lassen und dann herausheben (nicht abschütten — der Sand bleibt unten). Wasser wechseln und ein zweites Mal wiederholen. Anschließend gründlich trockenschleudern oder in ein Geschirrtuch wickeln und ausschütteln.
Paradeiser waschen, den Stielansatz herausschneiden und in kleine Würfel schneiden. Die Würfel in ein Sieb über eine Schüssel geben und den austretenden Saft auffangen. Den Saft zum gequollenen Bulgur gießen und untermischen.
Von der Petersilie die dicken Stängel abschneiden und wegwerfen, die feinen Stiele darfst du mitverwenden. Kräuter in kleinen Portionen zusammenschieben und mit einem scharfen Messer fein schneiden — nicht so lange wiegen, bis eine Paste entsteht. Minzblätter von den Stängeln zupfen und ebenso schneiden.
Jungzwiebeln waschen und samt dem zarten Grün in feine Ringe schneiden.
Kräuter, Paradeiserwürfel und Jungzwiebeln zum Bulgur geben. Zitronensaft und Olivenöl darübergeben und alles locker vermengen.
Salzen und pfeffern, 10 Minuten ziehen lassen und dann noch einmal abschmecken. Salz zieht Wasser aus den Paradeisern, deshalb kommt es erst zum Schluss — und nach der Ziehzeit fehlt meist noch eine Kleinigkeit Zitrone oder Salz.