• Portionen4 Portionen
  • Vorbereitung10 Min.
  • Kochzeit60 Min.

Zutaten

Basis

  • 200 g Reis (Rundkorn wird cremiger, Langkorn geht auch)
  • 1–2 daumengroße Stück Ingwer
  • ca. 1,8 L (Gemüse-)Brühe (oder Wasser + etwas mehr Salz)
  • 2–4 Karotten (optional, s. Notizen)
  • das Weiße von Frühlingszwiebeln (optional)
  • getrocknete Shiitake (optional)

Eiweiß

  • 300 g Hühnerbrust
  • 2–4 Eier (optional, empfohlen)

Abschmecken & Verfeinern

  • Salz (sehr sparsam, da Brühe / Sojasauce / Misopaste auch Salz enthalten)
  • 2–4 TL Sojasauce
  • Messerspitze weißer Pfeffer (optional, nach Geschmack)
  • 2 TL Sesamöl (optional)
  • 2 TL helle Misopaste (optional, sparsam dosieren wegen Salz)
  • Grün von Frühlingszwiebeln, feine Ringe (optional, s. Notizen)
  • zum Servieren (optional): geröstete Erdnüsse oder Sesam, Röstzwiebel, Spritzer Zitrone

Congee ist ein weich gekochter Reisbrei, der in weiten Teilen Ost- und Südostasiens als Grundnahrungsmittel gilt – je nach Region auch Jook, Zhou oder Bubur genannt. Traditionell wird er zum Frühstück oder als leicht bekömmliches Genesungsessen gegessen: der Reis wird so lange in viel Flüssigkeit gekocht, bis er zu einer sämigen, milden Basis zerfällt, die man nach Belieben herzhaft aufpeppt.

Zubereitung

  1. Reis kurz kalt abspülen, bis das Wasser nicht mehr milchig-trüb ist. Ingwer schälen und in feine Scheiben oder Stifte schneiden.
  2. Reis, Ingwer und Brühe in einem Topf aufkochen, am Anfang kräftig umrühren. Dann auf niedrige Hitze zurückschalten und offen ca. 45–60 Minuten leise köcheln lassen (Rundkorn zerfällt schneller als Langkorn; traditionell wird noch länger gekocht, bis der Reis noch stärker zerfällt, aber der Schneebesen-Trick in Schritt 5 beschleunigt das). Ab und zu umrühren, damit nichts am Boden ansetzt (vor allem am Ende darauf achten). Bei Bedarf heißes Wasser oder Brühe nachgießen – der Brei soll cremig-flüssig bleiben, nicht trocken werden.
  3. Dickes Hühnerbrust-Filet der Länge nach halbieren (s. Notizen). In den letzten ca. 10–15 Minuten in den leise köchelnden Brei geben und sanft ziehen lassen — nicht sprudeln lassen. Nicht nach der Uhr, sondern nach Gargrad gehen: fertig, wenn Fleisch innen komplett weiß ist, nicht glasig.
  4. Brust herausnehmen und mit zwei Gabeln zerpflücken; kurz beiseitestellen.
  5. Den Reisbrei jetzt 2–3 Minuten kräftig mit dem Schneebesen aufschlagen. Das bricht die Reiskörner auf und macht den Brei erst richtig cremig. Wird er dabei zu dick, einen Schuss heißes Wasser oder Brühe einrühren.
  6. Zerpflücktes Huhn zurück in den Brei geben und mit Salz und Sojasauce abschmecken.
  7. Nach Belieben – und je nach Tag – mit ein paar Tropfen Sesamöl und feinen Jungzwiebel-Ringen servieren.

Anmerkungen

20.07.2026 – Rezept erstmals ausprobiert: nur Ingwer, gute Gemüsebrühe (Paste), Langkornreis, Hähnchenfilet, Sojasauce, Frühlingszwiebel. Schmeckt super.

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