• Portionen4 Portionen
  • Vorbereitung25 Min.
  • Kochzeit25 Min.

Zutaten

  • 250 g Basmatireis
  • 30 g Butter oder Olivenöl
  • 375 ml heiĂźes Wasser
  • 1 TL Salz

Pilav bezeichnet im gesamten Raum zwischen Balkan und Persien eine Form der Reiszubereitung, bei der das Korn zuerst mit Fett in BerĂĽhrung kommt und danach genau so viel Wasser bekommt, wie es aufnehmen kann.

Zubereitung

  1. Den Reis in einer SchĂĽssel mit kaltem Wasser ĂĽbergieĂźen, mit der Hand umrĂĽhren und das trĂĽbe Wasser abgieĂźen. Drei- bis viermal wiederholen, bis das Wasser weitgehend klar bleibt.
  2. Den gewaschenen Reis mit lauwarmem Wasser bedecken und 20 Minuten einweichen. Danach durch ein Sieb abgieĂźen und einige Minuten gut abtropfen lassen.
  3. Die Butter in einem Topf mit dickem Boden bei mittlerer Hitze (Stufe 4–5) schmelzen. Den abgetropften Reis dazugeben und 2–3 Minuten mit einem Holzlöffel vorsichtig wenden, bis jedes Korn glänzt. Nicht rühren – eingeweichte Körner brechen leicht.
  4. Das heiße Wasser und das Salz zugeben, kurz aufkochen lassen (Stufe 8). Beachte: Das Verhältnis Wasser zu Reis ist hier niedriger als sonst, weil der Reis schon beim Einweichen Wasser aufgenommen hat.
  5. Den Deckel auflegen, auf die kleinste Stufe (1–2) zurückschalten und 10–12 Minuten ziehen lassen, ohne den Deckel zu heben.
  6. Den Topf vom Herd nehmen und zugedeckt weitere 10 Minuten stehen lassen.
  7. Den Reis mit einer Gabel locker auflockern und servieren.

Varianten

Mit Fadennudeln

Ĺžehriyeli Pilav

In der Türkei die verbreitetste Variante (Rezept bei Chefkoch). Dafür 30 g Fadennudeln grob zerbrechen und in der Butter goldbraun rösten, bevor der Reis dazukommt; danach läuft alles gleich weiter. Die Nudeln bringen eine deutliche Röstnote und die typische goldgesprenkelte Optik. Sie brauchen etwa 25 ml Wasser mehr und verbrennen leicht – von goldbraun zu bitter dauert es nur Sekunden, also gut aufpassen.