Misosuppe mit Seidentofu
Zutaten
- 15 g getrocknete Shiitake (ca. 4–5 Stück)
- 700 ml heißes Wasser
- 100 g Edamame, tiefgekühlt (optional)
- 300 g Seidentofu
- 1 TL getrocknete Wakame (ca. 1 g, optional)
- 2 EL helle Misopaste (Shiro-Miso), ca. 40 g
- 1 TL Sojasauce
- 2 Jungzwiebeln
Misosuppe ist Alltagsessen in Japan – und genau dafür taugt sie auch hier: eine warme, milde, salzige Schüssel, die in zehn Minuten ohne jede Vorbereitung fertig ist. Jeder Haushalt macht sie anders, und es gibt sogar einen eigenen Ausdruck dafür – ofukuro no aji, „der Geschmack der Mutter”. Welche Misosorte, welche Einlage, wie salzig, das ist Familiensache, kein Rezept.
Zubereitung
- Die getrockneten Shiitake in eine Schüssel geben, mit 700 ml heißem Wasser übergießen und 15 Minuten ziehen lassen. Ein Teller obendrauf hält sie unter Wasser.
- Die Pilze herausnehmen, ausdrücken, die harten Stielansätze abschneiden und die Hüte in feine Streifen schneiden. Das Einweichwasser durch ein feines Sieb in den Topf gießen und den letzten Rest mit dem Bodensatz verwerfen.
- Die Pilzstreifen zurück in die Brühe geben und alles aufkochen. Die tiefgekühlten Edamame dazugeben und 4 Minuten mitkochen.
- Währenddessen den Seidentofu vorsichtig in Würfel von etwa 2 cm schneiden und die Jungzwiebeln samt Grün in feine Ringe schneiden.
- Den Topf vom Herd nehmen und eine halbe Minute stehen lassen. Die Misopaste in einer Schöpfkelle Brühe mit einer Gabel glattrühren, bis keine Klümpchen mehr da sind, und in den Topf zurückgeben. Mit der Sojasauce abschmecken. Nicht mehr aufkochen.
- Tofuwürfel und Wakame in die heiße Suppe geben und 1–2 Minuten ziehen lassen, bis der Tofu durchgewärmt ist. Beim Umrühren nur sanft schieben, sonst zerfällt er.
- In Schalen füllen und mit den Jungzwiebelringen bestreuen.