• Portionen4 Portionen
  • Vorbereitung20 Min.
  • Kochzeit45 Min.

Zutaten

  • 1 EL Olivenöl
  • 1 Zwiebel, gewürfelt
  • 1 Stange Lauch, in Ringen
  • 2-3 Karotten, gewürfelt
  • ½ Knollensellerie (ca. 200 g), gewürfelt
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 1–2 getrocknete Chilischoten (o. Chiliflocken), nach Geschmack
  • 250 g grüne Linsen / Tellerlinsen
  • ca. 1 l Gemüsebrühe
  • 1 Lorbeerblatt
  • 300 g Kartoffeln, gewürfelt
  • 1–2 EL Essig (Weißwein- oder Apfelessig)
  • 1 TL Dijonsenf (optional)
  • 1 Prise Muskatnuss (optional)
  • Salz und schwarzer Pfeffer
  • reichlich frische Petersilie zum Servieren (alternativ Zitrone)
  • Optional: Räuchertofu, Dosenmais, selbstgeschabte Spätzle

Zubereitung

  1. Linsen im Sieb abspülen. Zwiebel, Lauch, Karotten, Sellerie klein schneiden.
  2. Öl im Topf erhitzen (mittlere/mittelhohe Stufe) und Zwiebel, Karotten und Sellerie etwa 5 Minuten andünsten; dabei nur alle 1-2 Minuten rühren, damit Zwiebel und Karotte Farbe und Röstaromen bekommen. Lauch zugeben und weitere 3–4 Minuten mitdünsten. Knoblauch und Chili kurz mitbraten, bis es duftet.
  3. Die Linsen zugeben, kurz mitrösten, dann mit der Brühe ablöschen. Lorbeerblatt dazugeben und aufkochen. In der Zwischenzeit Kartoffeln würfeln.
  4. Etwa 15-20 Minuten halb zugedeckt köcheln lassen; zwischendurch 1-2 Mal mit dem Löffel über den Boden schaben, damit Linsen nicht ansetzen. Die Kartoffeln zugeben und weitere ca. 15-20 Minuten köcheln, bis Linsen und Kartoffeln weich sind. Bei Bedarf (wenn zu dick) etwas heißes Wasser oder Brühe nachgießen, oder (wenn zu dünn) Deckel runter und einkochen lassen. In den letzten zehn Minuten, wenn es dickflüssiger wird, all 3-4 Minuten kurz über den Boden gehen, damit es nicht anbrennt. Für mehr Bindung am Ende einmal bewusst kräftiger rühren oder mit dem Löffel ein paar Linsen an der Topfwand zerdrücken.
  5. Lorbeerblatt entfernen. Mit Essig, Dijonsenf, Muskatnuss, Salz und Pfeffer kräftig abschmecken. (Optional Mais zugeben und mit erwärmen.)
  6. Mit frischer Petersilie bestreuen und mit Vollkornbrot oder Fladenbrot servieren. Essig am Tisch lassen zum Nachwürzen.

Schmeckt aufgewärmt am zweiten Tag noch besser.