Dieses Rezept ist für die Zeit nach der aktiven Therapie gedacht.
Zubereitung
Am Vorabend
Topfen in ein mit einem sauberen Leinentuch ausgelegtes Sieb geben, über eine Schüssel hängen, abdecken und über Nacht im Kühlschrank abtropfen lassen. Wenn es schnell gehen muss: im Tuch auswringen, bis keine Molke mehr kommt.
Am nächsten Tag
Den abgetropften Topfen in eine Schüssel geben und das Natron mit den Knethaken gründlich einarbeiten. Die Masse schäumt kurz auf und wird zunächst weicher.
Vorsichtig mit Salz, Pfeffer und Kümmel würzen – zurückhaltend, der Geschmack konzentriert sich im Lauf der Reifung.
Abgedeckt in den Kühlschrank stellen und etwa alle zwei Stunden kräftig durchrühren. Über den Tag verändert sich die Masse: erst weicher und homogener, dann zunehmend glasig und durchscheinend, der Geruch wird deutlich käsiger.
Am Abend
Zwiebel schälen und fein würfeln. Die Hälfte davon mit Sauerrahm, Milch, Salz und Pfeffer zu einer sämigen Sauce verrühren.
Die Käsemasse mit einem Eisportionierer oder zwei Löffeln in die Mitte eines tiefen Tellers setzen und mit der Sauce umgießen.
Die restlichen Zwiebelwürfel darüberstreuen und mit dunklem Bauernbrot und Butter servieren.